Systemstabilität

Mit Hilfe der verwendeten Metrik ist es nun möglich, den Gesamtzustand eines Systems (hier also eines konkreten Modells) in Bezug auf seine möglichen Extrempunkte zu beschreiben. Je weiter entfernt die Zustände aller Komponenten von ihren jeweiligen “Gipfelwerten“ sind, desto weniger werden irgendwelche Verschiebungen, auch solche in Richtung unerwünschter Zustände, sofort zu drastischen Reaktionen bis hin zum Absturz des Ganzen führen. Mithin ist der zugehörige Kennwert ein Maß für die Stabilität und damit für die (Über-)Lebensfähigkeit des modellierten Realitätsbereichs.

Zum einen erhält man damit ein für jede Planung und Analyse komplexer Entscheidungen, Maßnahmen und Eingriffe und ihrer Auswirkungen tragfähiges Beurteilungskriterium. Zum anderen lassen sich in der Folge davon die Effekte von Stabilitätsänderungen in praktischen Dimensionen, z.B. in entsprechenden Geldwerten angeben.

siehe auch Resilienz