Modellierungen

Komplexe Sachverhalte zeigen bereits in einem Stadium von scheinbar übersichtlicher Vernetzung und keineswegs dramatischer Dynamik Eigenschaften und Verhaltensweisen, die mit Wissen und Erfahrung allein weder ausreichend präzise beschrieben noch etwa gezielt gesteuert oder gar vorhergesagt werden können. Der Einsatz vorhandener methodischer Hilfsmittel, die zum Teil in ausgesprochen spezialisierter Form in vielen Anwendungsbereichen vorliegen, findet ebenfalls relativ bald seine durch die Komplexität der Problemlage gesetzten Grenzen. Um diese Grenzlinie zu überschreiten, sollte das Arsenal an Werkzeugen über die folgenden Eigenschaften verfügen:

  • Sie müssen eine möglichst genaue Abbildung der relevanten Variablen, Strukturen und Verhaltensweisen sicherstellen.
  • Sie sollen als Erprobungsinstrumente flexibel und gut handhabbar sein und
  • über eine umfassende Auswertungsmethodik verfügen.

Komplexe Modellierungen erfüllen für die Mehrzahl analytischer und strategisch anspruchsvoller Probleme und ihrer Lösungen alle dafür wesentlichen Bedingungen. Die Modelle werden generell modular konstruiert. Damit wird u.a. ein sukzessiver Ausbau ermöglicht. Das beginnt bei noch relativ überschaubaren () Netzwerken (Zahl der Variablen zwischen 20 und 30; Zahl der Wirkzusammenhänge zwischen 30 und 60) und mündet in hochkomplexen () Simulationssystemen mit vielen tausend Komponenten.

Für sämtliche Entwicklungen steht "HEURISTICON - deplecto" als Kooperationspartner zur Verfügung.