Simulationen

Unsere Simulationsmodelle sind die konsequente Weiterentwicklung der dynamischen Netzwerke. In Aufbau und Funktion prinzipiell ähnlich, verfügen sie über deutlich mehr Elemente und Zusammenhänge als diese. Dementsprechend aufwendiger ist ihre Konstruktion als Computerprogramm, das dann allerdings in der Lage ist, komplizierte, vernetzte und eigendynamische "Modellwelten" realitätstreu zu simulieren und einen interaktiven Umgang mit ihnen zuzulassen.

Zudem enthalten diese Modelle – und das unterscheidet sie grundlegend von herkömmlichen Planspielen – neben den sogenannten "harten" auch differenzierte "weiche" Einflussfaktoren, also neben z.B. betriebswirtschaftlichen und technischen auch solche kultureller, sozialer und psychischer Natur.

Diese Eigenschaften führen insgesamt zu einer – in jedem Einzelfall empirisch überprüften – sehr hohen Validität. Sie ermöglichen einen variantenreichen, flexiblen und freien Umgang. Damit sind sie besonders geeignet, das unterschiedliche Verhalten, die Strategien von Akteuren, aber auch deren Ergebnisse in ihrer Entwicklung komplett und genau abzubilden (→ Anwendungen). Die so hinterlassenen Spuren sind wiederum einer detaillierten Auswertung und Beurteilung (→ Details) zugänglich und so vor allem auch für Prognosen nutzbar.