Methoden

Eine entscheidende Voraussetzung für das Management komplexer Systeme bildet das Inventar bereits einsetzbarer Methoden, aber auch solcher, die im Einzelfall erst zu entwickeln sind. Das beginnt bereits bei der Datenerhebung und Dokumentation. Dank der meist verwendeten rechnergestützten Modelle ist die systematische Abbildung der Geschehensabläufe weitgehend gewährleistet. Das gilt sowohl auf Seiten der Planer und Entscheider, deren Vorgehen die Abläufe in erheblichem Maße beeinflußt als auch auf Seiten der jeweiligen Szenarien, die sich durch die Steuerungsmaßnahmen oder aber auch eigendynamisch verändern. Schließlich müssen auch jene Effekte protokolliert und analysiert werden, die sich aus den Interaktionen der beteiligten Protagonisten Mensch und “Welt“ bzw. System ergeben. Sämtliche Daten werden dabei auf Rohdatenniveau erhoben, um für die anschließenden Auswertungsmethoden möglichst viele Freiheitsgrade zu behalten, die grundsätzlich auch wissenschaftlichen Kriterien genügen. Insbesondere für eine seriöse und belastbare individuelle Qualitätsbeurteilung ist diese Voraussetzung unabdingbar.