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Der von uns vertretene Ansatz verdankt seinen Aufbau, seine Inhalte und nicht zuletzt sein großes Methodeninventar den Erfahrungen und Ergebnissen jahrzehntelanger wissenschaftlicher und praktischer Tätigkeit auf dem Feld der Komplexitätsforschung. Zu den wichtigsten Schwerpunkten gehörten dabei stets Fragen zum menschlichen Umgang mit Komplexität in Form von vernetzten, dynamischen, unsicheren und bis zu einem gewissen Grade auch undurchsichtigen Problemen aus den unterschiedlichsten Realitätsbereichen. Die Analyse der Aufgabenbereiche, der Problemlösungsanstrengungen und schließlich der jeweils erzielten Ergebnisse ist grundsätzlich hohen formalen Standards verpflichtet. So entspricht beispielsweise bereits die Datenerhebung selbst unter widrigen Praxisverhältnissen wissenschaftlichen Bedingungen. Gleiches gilt für die Konstruktion theoretischer Konzepte und Ableitungen. Die Nähe zu mathematischen Disziplinen wird daher nicht erstaunen.

Diese Art analytischen Vorgehens zieht sich demgemäß durch alle Prozesse des Komplexitätsmanagements. Um die angewandten Methoden und Parameter etwas transparenter zu machen, werden im Folgenden einige der ihnen zugrunde liegenden Gedanken im Detail ausgeführt.