Analysen und Prognosen

Gerade unter unüberschaubaren und unsicheren Projektbedingungen werden konkrete, nachvollziehbare und zuverlässige Prognosen gebraucht. Je kosten- und zeitaufwendiger die geplanten Maßnahmen sind, desto wichtiger ist eine valide Vorhersage. Beides leisten unsere komplexen Modellierungen, sowohl bei ambitionier­ten ökonomischen und politischen Vorhaben als auch für komplexe natur­wissen­schaftliche und technische Fragestellungen.

Alternative Varianten lassen sich differenziert analysieren und die Trends ihrer Entwicklung systematisch ermitteln (→ Details). Forschungs- und Unternehmensstrategien werden hinsicht­lich ihrer Erfolgspotenziale, aber auch ihrer Risiken transparent, lassen sich genauer einschätzen wie auch bewerten und damit kontinuierlich optimieren.

Selbstverständlich enthalten auch modellgestützte Prognosen einen Rest an Unsicherheit. Extreme Abweichungen lassen sich jedoch mit belegbar hoher Zuverlässigkeit identifizieren, seien es glänzende Erfolge oder aber desaströse Abstürze und kostspielige Fehlentwicklungen. Durch rechtzeitig eingesetzte Modellierungsverfahren werden also Erfolgswege, aber auch Sackgassen früh und kostensparend erkennbar.

Auch individuelle Verhaltens- und Entscheidungsmuster, die häufig die Ursache für Erfolge und Mißerfolge sind, lassen sich trennscharf abbilden, wenn der Prozess zusätzlich von einer systematischen Verhaltensanalyse (→ Details) begleitet wird. Im Zuge von Personal­entwick­lungs- und Rekrutierungsprozessen gewinnen solche Informationen erheblich an Wert, da es keine einheitlichen Anforderungsprofile für das Management komplexer Probleme gibt. Darüberhinaus sind sie im Rahmen eigener Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gezielt zu nutzen (→ Training und Lehre).